Podcast


Notabene. Literatur in Sachsen. Wir machen die sächsische Literaturszene hörbar!
Episode 25

„Unsere Bücher haben Handyformat, damit man zwischendurch auch mal was anderes lesen kann“: Der Verleger Marcel Raabe im Gespräch

Nachdem er in Dresden geboren wurde, dort aufwuchs und studierte, führt Marcel Raabe heute im Westen von Leipzig seinen Independent-Verlag „Trottoir Noir“. Dessen handliche Bücher sind das Ergebnis von enger Zusammenarbeit mit Autorinnen, Künstlerinnen und Gestalter*innen, die das Verlagsprogramm als kollektives Netzwerk prägen. Im Grenzgebiet von Kunst, Wissenschaft und Literatur ist so ein ganz eigenes und eigenwilliges Profil entstanden, das gerade - zusammen mit 19 weiteren Verlagen - mit dem Sächsischen Verlagspreis 2022 ausgezeichnet wurde. In diesem Podcast erzählt Marcel Raabe davon, wie die Bücher entstehen, welche Freiheiten ein unabhängiger Verleger genießt und warum ihm ostdeutsche Themen besonders am Herzen liegen.
Episode 24

Dresdens Literaturszene auf einen Blick: Juliane Moschell und Josefine Gottwald im Gespräch

Das Literaturnetz Dresden ist seit einigen Jahren DIE digitale Plattform für literarische Veranstaltungen, Orte und Autor*innen in der sächsischen Landeshauptstadt. Initiiert wurde sie vom Kulturamt Dresden um die vielen unterschiedlichen Stimmen der Literatur in der Stadt zu bündeln und sichtbar zu machen. Neben einem umfangreichen Kalender findet sich auf der Website auch der Blog „Weiterschreiben“, ein Autor*innen-Index und eine Mediathek. Sehr übersichtlich und ansprechend gestaltet, ist die Plattform heute erste Anlaufstelle für alle, die sich für die Dresdner Literaturszene interessieren. Wie das Literaturnetz entstanden ist, wer es betreut und welche Strahlkraft es auch in die analoge Welt mittlerweile hat, davon erzählen in diesem Podcast Juliane Moschell, Abteilungsleiterin im Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden und die Schriftstellerin und Redakteurin Josefine Gottwald.
Episode 23

„Dieses Buch ist allen friedliebenden Ukrainern und Russen gewidmet“: Landolf Scherzer in Lesung und Gespräch

Die Halbinsel Krim ist eine Region, die ein Paradies sein könnte, aber zum Spielball zwischen Russland und der Ukraine wurde. Als der Journalist und Schriftsteller Landolf Scherzer 2019 auf Bitten eines guten russischen Freundes auf die besetzte Krim fuhr, konnte er nicht ahnen, dass es der Vorabend eines Krieges würde. Trotzdem wird aus seinen persönlichen Beobachtungen und Begegnungen die historische Dimension des Konflikts deutlich. Sein Porträt einer Krisenregion vereinfacht nicht, verurteilt nicht und wird dadurch umso wahrhaftiger und lebendiger. Am 28. September war Landolf Scherzer zu Gast im Literaturhaus Leipzig und stellte sein im Aufbau Verlag erschienenes Buch "Leben im Schatten der Stürme - Erkundungen auf der Krim“ vor. Dieser Podcast dokumentiert einen gekürzten Mitschnitt der Veranstaltung.
Episode 22

„Ich will es eigentlich nur begreifen können“: Ein Gespräch mit Lukas Rietzschel

Mit seinen Romanen „Mit der Faust in die Welt schlagen“ und „Raumfahrer“ hat sich Lukas Rietzschel einen Namen als „wichtige Stimme des Ostens“ gemacht. Denn der 1994 geborene Schriftsteller interessiert sich besonders für die Nachwirkungen der deutschen Wiedervereinigung und die Frage, warum der Osten immer noch anders tickt als der Westen. Antworten dafür findet er vor allem jenseits der Metropolen, zum Beispiel in seiner Heimatstadt Görlitz. Dort erhält er am 6. Oktober den Sächsischen Literaturpreis, denn, so die Jury: „Wenn sich politische Verhältnisse ändern, hat das Folgen für die privaten Verhältnisse. Es entstehen Risse und Brüche, und dafür hat Lukas Rietzschel einen besonderen Nerv.“ Zuvor spricht er in diesem Podcast über die Vor- und Nachteile der Provinz, über die Sprachlosigkeit zwischen den Generationen und über Sachsen als einzigartige literarische Landschaft.
Episode 21

Tage der Poesie in Sachsen: Ralph Grüneberger im Gespräch

Vor 30 Jahre wurde in Tübingen die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik gegründet, doch seit 1996 hat sie ihren Sitz in Leipzig, wo ihr Vorsitzender, der Dichter und Schriftsteller Ralph Grüneberger zu Hause ist. Über 20 Jahre hat er die Geschicke des Vereins gelenkt, zu dessen wichtigen Projekten die Leipziger Lyrikbibliothek und das „Poesiealbum Neu“ gehören. Ganz aktuell hat Ralph Grüneberger die 4. Tage der Poesie in Sachsen mitorganisiert. Sie stehen mit einer Tagung im Zeichen der Schullesung, feiern aber auch den 30. Geburtstag der Lyrikgesellschaft. In diesem Podcast erzählt Ralph Grüneberger über seine literarische Biografie, den Reiz einer Lesung vor Schülern und warum Leipzig eine gute Stadt ist zum Schreiben.
Episode 20

„Dystopien schrieben sich einfacher": Thomas Braatz im Gespräch

Es ist ein beliebtes und hin und wieder unterschätztes Genre: die Science Fiction Literatur. Dabei erzählt es viel darüber, wie wir Menschen uns die Zukunft vorstellen, welche Hoffnungen und Ängste wir mit ihr verbinden. Schon seit 1985 widmet sich der Freundeskreis Science Fiction Leipzig e.V. der Geschichte und Gegenwart der phantastischen Literatur, lädt sich regelmäßig Autor*innen ein und organisiert alle zwei Jahre die Elstercon, ein mehrtägiges Treffen von Fans und Autor*innen aus dem In- und Ausland. In diesem Podcast spricht Thomas Braatz, Vorstandsvorsitzender des Vereins, darüber, was ihn an Science Fiction Literatur fasziniert, warum es mehr Dystopien als Utopien gibt und mit welchem Programm die diesjährige Elstercon im September aufwartet.
Episode 19

„Das Geburtshaus ist das Geburtshaus ist das Geburtshaus“: Viola Heß im Gespräch

Es gibt ein schönes vielsagendes Zitat von Hans Gustav Bötticher, der sich später Joachim Ringelnatz nannte: „Wurzen, ach du liebe Zeit, mein Wurzen“ – denn 1883 wurde der große Dichter, Maler und Künstler im sächsischen Wurzen geboren. Und auch wenn er nur die ersten fünf Jahre seines Lebens in der Stadt verbrachte, heute ist Ringelnatz hier allgegenwärtig. Gerade wird sein Geburtshaus von Grund auf saniert, damit es zur Buchmesse 2023 als Veranstaltungsort und Begegnungsstätte feierlich eröffnet werden kann. Und bereits seit Jahren findet in Wurzen alljährlich der Ringelnatz-Sommer statt. Ein wichtiger Impulsgeber und Motor aller Aktionen rund um den Dichter ist der Joachim-Ringelnatz-Verein, ein Mitglied des Sächsischen Literaturrates. Die Journalistin und Vorstandsvorsitzende Viola Heß erzählt in diesem Podcast, wie sie Mitte der 1990er Jahre als „Zugereiste“ Ringelnatz für sich entdeckte, wie es um sein Geburtshaus steht und auf welche Veranstaltungen sich die Besucher beim diesjährigen Ringelnatz-Sommer freuen können.
Episode 17

Übersetzer sind immer auch Kulturvermittler: Gunter Böhnke im Gespräch

1992 war der Übersetzer und Kabarettist Gunter Böhnke Mitbegründer von „Die Fähre. Sächsischer Verein zur Förderung literarischer Übersetzung“. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern hat er in den letzten 30 Jahren unzählige Veranstaltungen organisiert, um Übersetzerinnen und Übersetzern ein Podium zu bieten und deren Arbeit öffentlich zu würdigen. Denn die beschränkt sich längst nicht auf die reine Spracharbeit, sondern ist immer auch ein Brückenschlag zwischen den Kulturen. In diesem Podcast spricht der langjährige Vereinsvorsitzende über seinen persönlichen Werdegang als Übersetzer, über erinnerungswürdige Höhepunkte des Vereinsleben, aber auch über die Schwierigkeiten, den Staffelstab an eine jüngere Generation weiterzugeben
Episode 16

Ein geschichtsträchtiger Verein stellt sich den Anforderungen der Gegenwart: Heike Haupt im Gespräch

1825 wurde in Leipzig der Börsenverein Deutscher Buchhändler gegründet, der heute unter dem Titel Börsenverein des Deutschen Buchhandels firmiert und die Interessen von Verlagen, Zwischenbuchhändlern und Sortimentsbuchhändlern vertritt. Neben dem Bundesverband verfügt der Börsenverein über sechs Landesverbände, worunter der Landesverband Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Sitz im Leipziger Haus des Buches. Die Geschäfte werden hier von Heike Haupt geführt. In diesem Podcast spricht die gelernte Buchhändlerin über die Aufgaben ihres Verbandes und erzählt, wie der Verband auch in Zeiten von Corona und Inflation für ihre Mitglieder einsteht. 
Episode 15

„Künstliche Intelligenz und die Eroberung des Weltraums sind große Mythen der Gegenwart“: Elmar Schenkel im Gespräch

Seit 1995 gibt es in Leipzig den Arbeitskreis für vergleichende Mythologie. Ein Verein, der sich mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm, Publikationen und einem Blog den Mythen, Erzählungen und Narrativen aller Kulturen und Religionen dieser Welt widmet, ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede erforscht. Seit 2019 ist der Anglist, Schriftsteller und Übersetzer Elmar Schenkel Vorsitzender des Arbeitskreises. In diesem Podcast spricht er über die Arbeit des Vereins, über seine Ankunft in Leipzig Anfang der 1990er Jahre und darüber, wie er bereits als Kind auf einem westfälischen Dorf in Berührung mit asiatischen Kulturen kam. (Foto: Christian Modla)
Episode 14

„Man kann das Amt der Stadtschreiberin auch anders denken“: Katharina Bendixen im Gespräch

Katharina Bendixen ist Schriftstellerin, doch dass sie sich selbstbewusst so nennen konnte, das hat eine Weile gedauert. In diesem Podcast spricht sie darüber, wie sie Autorin wurde und welche Nachricht sie zu ihrem aktuellen Jugendbuch „Taras Augen“ inspiriert hat. Außerdem erzählt sie, warum es ihr wichtig ist, sich für das Thema „Autorschaft und Elternschaft“ zu engagieren und welche Pläne sie für ihr Amt der Stadtschreiberin in Dresden hat, das sie im Juni antreten wird.
Episode 13

„Erich Kästner ist in Asien sehr populär“: Andrea O’Brien im Gespräch

1899 wurde Erich Kästner in Dresden geboren und verbrachte hier Kindheit und Jugend. Die Villa Augustin, die einst Kästners Onkel Franz Augustin gehörte, erfüllt heute als Erich Kästner Haus für Literatur in Dresden viele Funktionen zugleich. Sie ist heute Museum, Literaturcafé und Veranstaltungsort, der das Erbe des Schriftstellers pflegt und es geschickt mit der Gegenwart verbindet. In diesem Podcast spricht Andrea O’Brien, die Leiterin des Hauses, über ihre Arbeit und die anhaltende Popularität Erich Kästners.
Episode 12

Vorgestellt: der Sächsische Bücherkoffer im Frühjahr 2022

Romane, Gedichtbände, Kinderbücher: zwei Mal im Jahr empfiehlt der Sächsische Literaturrat zehn bemerkenswerte Neuerscheinungen von Schriftsteller*innen, Dichter*innen und Übersetzer*innen in und aus Sachsen. Regelmäßig finden Veranstaltungen statt, bei der die Titel vorgestellt werden. In diesem Podcast sprechen Bettina Baltschev, Geschäftsführerin des Literaturrates und die Leipziger Literaturkritikerin Linn Penelope Micklitz über die Bücher, legen rote Fäden, sprachliche Eigenheiten und regionale Anbindungen der unterschiedlichen Texte frei.
Episode 11

„Der Krieg muss auch literarisch gewonnen werden“: Svetlana Lavochkina im Gespräch

Als die ukrainische Schriftstellerin, Übersetzerin und Lehrerin vor mehr als zwei Jahrzehnten nach Leipzig kam, hat sie sich sofort in diese Stadt verliebt. Sie mochte die Mischung aus Großstadt und Gemütlichkeit. Ihre im Verlag Voland & Quist erschienenen Romane „Puschkins Erben“ und „Die rote Herzogin“ hat sie jedoch auf Englisch geschrieben, weil ihr das eine emotionale Distanz zur Handlung ermöglichte. In diesem Podcast erzählt Svetlana Lavochkina unter anderem davon, wie ihr seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine wenig Zeit zum Schreiben bleibt, weil sie rund um die Uhr im Einsatz für ihre Heimat ist, zahlreiche Interviews gibt, Hilfe für geflüchtete Ukrainer*innen organisiert und Kontakt zur ukrainischen Literaturszene hält.
Episode 10

„Bücher zu verlegen ist auch ein kreativer Akt“: Andreas Heidtmann im Gespräch

2005 wurde der Leipziger „Poetenladen“ als digitales Literaturportal gegründet, heute gehört er zu den wichtigsten deutschen Lyrikverlagen und spielt mit seinen Dichterinnen und Dichtern in der Bundesliga, wie es Verleger Andreas Heidtmann formuliert. In diesem Podcast spricht er über die Vorteile eines unabhängigen Verlags, eine besonders treue Lyrik-Community und über sein Vorbild, den Verleger Kurt Wolff. Denn für sein literarisches Engagement ist Andreas Heidtmann 2022 der Förderpreis der Kurt-Wolff-Stiftung zuerkannt worden.
Episode 9

Zonenbecki unterwegs: Rebecca Maria Salentin im Gespräch

2700 Kilometer lang ist der „Weg der Freundschaft“ zwischen Eisenach und Budapest, den die Schriftstellerin gelaufen ist. Unterstützt wird sie dabei sowohl digital als auch analog von Freundinnen und Freunden, die sich schnell als ihr persönlicher „Klub Drushba“ erweisen. Das Buch, das sie unter diesem Titel geschrieben hat, erzählt von ihren Erlebnissen, von ihrer Herkunft und vom Glück unterwegs zu sein.
Episode 8

Wohnen, Arbeiten, Lesen. Die Bibliothek als „dritter Ort“: Robert Langer im Gespräch

Die Sächsische Landesfachstelle für Bibliotheken in Chemnitz - ein Mitglied des Sächsischen Literaturrates - stellt kommunalen Bibliotheken im ländlichen Raum Bücher zur Verfügung, berät, informiert und bietet Weiterbildungsmöglichkeiten für Bibliothekarinnen an. Denn gerade in kleineren Orten müssen sie oft Alleskönner sein, sich nicht nur um Bücher und Leserinnen, sondern auch um Veranstaltungen, Technik und Marketing kümmern. Robert Langer leitet die Sächsische Landesfachstelle für Bibliotheken und spricht über Besonderheiten und Herausforderungen der sächsischen Bibliotheken jenseits der Großstädte.
Episode 7

Auch David ist ein Kind von Hoy: Grit Lemke im Gespräch

In ihrem dokumentarischen Roman „Die Kinder von Hoy. Freiheit, Glück und Terror“ erzählt die Autorin und Filmemacherin Grit Lemke von ihrer Jugend in Hoyerswerda. Während das Leben vor dem Fall der Mauer zwischen Plattenbau und "Schwarze Pumpe" vor allem von Arbeit und Kultur bestimmt war, kam es Anfang der 1990er Jahre zum radikalen Bruch. Arbeitslosigkeit, der Verlust sozialer Bindungen und rassistische Gewaltausbrüche gegen Vertragsarbeiter aus Mosambik und Vietnam lösten kollektive Traumata aus, die bis heute nachwirken.
Episode 6

Vom Reden und vom Schweigen: Daniela Krien im Gespräch

In ihrem aktuellen Roman „Der Brand“ erzählt die Schriftstellerin aus Leipzig einfühlsam von den emotionalen Klippen, die ein Ehepaar aus Dresden auch nach dreißig Jahren noch umschiffen muss. Dass man dabei nicht immer viele Worte braucht, wird ihnen während eines Urlaubs in der Uckermark klar, wo die Landschaft und die Tiere dabei helfen, alte Wunden zu heilen.
Episode 5

Vorgestellt: Der Sächsische Bücherkoffer im Herbst 2021

Der Sächsische Literaturrat empfiehlt im Frühjahr und im Herbst je zehn bemerkenswerte Neuerscheinungen von Schriftstellerinnen, Dichterinnen und Übersetzerinnen in und aus Sachsen. In diesem Podcast stellt Bettina Baltschev die aktuellen Bücher gemeinsam mit der Leipziger Schriftstellerin Rebecca Maria Salentin vor.
Episode 4

Licht und Schatten: Das Kinotagebuch von Victor Klemperer

Der Dresdner Romanist Victor Klemperer war ein leidenschaftlicher Kinogänger, auch noch, als er bereits von den Nationalsozialisten ausgegrenzt wurde. Die Lektorin Nele Holdack und der Filmkritiker Knut Elstermann stellen in diesem Podcast das berührende Kinotagebuch vor, das Klemperer von 1929 bis 1945 geführt hat.
Episode 3

Zwischen den Welten: Katja Oskamp im Gespräch

Weil sie eine Lebenskrise hatte, entschied sich die in Leipzig geborene Schriftstellerin Katja Oskamp mit Ende Vierzig dafür, eine Ausbildung zur Fußpflegerin zu machen und fand bei der Arbeit neuen Stoff für ein Buch: „Marzahn mon Amour“. In diesem Podcast erzählt sie, wie es dazu kam und warum sie sich zwischen diesen ganz unterschiedlichen Welten sehr wohl fühlt. 
Episode 2

Weltbetrachter: die sächsische Lyrikszene in einem Band

Wenn man wissen will, wer in Sachsen in der Lyrikszene eine Stimme hat, der muss zu diesem Gedichtband greifen: "Weltbetrachter. Neue Lyrik. Eine Anthologie aus Sachsen", erschienen im Leipziger Verlag Poetenladen. Im Podcast kommen die Herausgeber Róža Domašcyna und Axel Helbig zu Wort. Die Dichterinnen Undine Materni, Carla Schwiegk, Gregor Kunz und Uwe Hübner lesen eigene Gedicht und Texte weiterer Autorinnen, die ihnen besonders wichtig sind.
Episode 1

Irgendwann werden wir uns alles erzählen: Daniela Krien im Gespräch

„Eines Tages werden wir uns alles erzählen“, so hieß 2011 das Debüt der Leipziger Schriftstellerin Daniela Krien und das ist auch das Motto dieses Podcasts, in dem die Preisträgerin des Sächsischen Literaturpreises 2020 zu Gast ist.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.