Geschrieben am 16. März 2022

Ralph Grüneberger: Lisa, siebzehn, alleinerzogen

Die DDR geht zu Ende wie die Sommerzeit. Die Auslagen werden nun bunter, auch die Lackfarben der Autos...

Die Öffnung von Handelsketten erfolgt im gleichen Takt, wie die Schließung von Betrieben. Die neue Freiheit geht einher mit der Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes und bezahlbaren Wohnraums. Das gilt auch für Lisas Familie. In dieser Zeit nimmt das Mädchen Kontakt zu ihrem, im Westen lebenden, Vater auf und besucht ihn. Die Entfremdung ist spürbar. Gelingt es ihnen, sie zu überwinden? Ein Buch aus dem Gmeiner Verlag.

Ralph Grüneberger wurde 1951 in Leipzig geboren. Nach einer Fräserlehre und verschiedenen kaufmännischen Tätigkeiten studierte er am Leipziger Literaturinstitut. Seit 1978 publiziert Ralph Grüneberger Liedertexte, Lyrik, Prosa, Essays, Monographien, Literaturkritik, Hörbücher und Texte für Kinder. Von 2007 bis 2021 war er Herausgeber der Lyrikzeitschrift "Poesiealbum neu" und lange Jahre Vorsitzender der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e. V. Er Mitglied in der Schriftstellervereinigung PEN-Zentrum Deutschland.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.