Lara Rüter: Affenliebe
... sie wollen möglichst viel Lust und Geborgenheit und starren dann wieder vor sich hin: die Menschen – nein, die Menschenaffen. Jahrelang hat die Lyrikerin Lara Rüter in einem Primatenforschungsinstitut gearbeitet. In ihrem Text erzählt sie radikal von den Affen und von sich selbst: von Lebensanfängen und vom Sterben, von Freiheitsdrang und Berührung. Im Alltag mit den Affen drängt sich immer wieder dieselbe Frage auf: Wie fühlt es sich an, ein Mensch zu sein? Schwebend vor Gedichtzitaten, Wissenschaftsfragen und Momenten am Gehege zeigt dieser Essay, wie Schreiben die Welt verändert.
Lara Rüter *1990 in Hannover - studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig - war Preisträgerin für Lyrik beim Open Mike - erhielt 2020 den Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essayistik - 2021 den Wolfgang-Weihrauch Förderpreis beim Literarischen März – debütierte mit dem Gedichtband „amoretten in netzen“ - lebt in Leipzig
Hanser | 25 Euro
288 Seiten | ISBN: 978-3-446-28453-1