Franziska Wilhelm: Die Geschichte des Fröstelns

Ihre Ahnen haben Forschungsgeschichte geschrieben. Doch ihre Genialität hat einen Preis, denn sie ist mit einem rätselhaften Phänomen verbunden. Vor allem die männlichen Familienmitglieder teilen einen extremen Hang zum Frösteln. Fast immer ist ihnen kalt und sie müssen ihre Umgebung auf ein Maximum aufheizen. Alma ist eines der wenigen weiblichen Familienmitglieder, das von diesem Phänomen betroffen ist. In der Schule macht es sie zur Außenseiterin, aber das ist ihr egal. Als ihre Mutter jedoch schwer krank wird, muss Alma ihr versprechen, einen Menschen für sich zu finden, der Wärme in ihr Leben bringt. So begibt sich Alma auf eine Suche, die sie nach Leipzig, Berkeley und Aix-en-Provence führt. Sie lehnt sich dabei gegen das strenge Diktat ihrer unterkühlten Familie auf, sie kämpft um Freundschaft und Liebe und dafür, sie selbst sein zu dürfen.

Franziska Wilhelm *1981 in Erfurt – studierte Kommunikations-und Medienwissenschaften – fand ihren Einstieg in die Literatur über Poetry Slams – debütierte 2014 mit dem Roman „Meine Mutter schwebt im Weltall und Großmutter zieht Furchen“ - erhielt mehrere Literaturpreise und Stipendien, darunter ein Aufenthaltsstipendium des Hessischen Literaturrats in Bordeaux, das Märkische Stipendium für Literatur und das Literaturstipendium des Freistaats Sachsen - lebt als Autorin und Moderatorin in Leipzig

edition überland Leipzig | 24 Euro
296 Seiten | ISBN: 978-3-948049-34-8