Dieter Liebig: Hoffnung als Prinzip

Eine Jugend in der DDR – zwischen Enge und Aufbruch, Rebellion und erster Liebe. Mit scharfem Blick und feiner Ironie erzählt Dieter Liebig von Kindheit und Jugend im Osten, vom Ringen mit Stasi, Schule und Kirche, vom Aufbruch in eine geistige Welt voller Bücher, Philosophie und Hoffnung – und vom Einfluss des Vaters, der ihm in Sachen Würde und Selbstbestimmung zum Vorbild wurde. So entsteht ein vielschichtiges Bild der DDR der 60er- und 70er-Jahre, das gleichermaßen von Härte und Humor, Verlust und Zuversicht geprägt ist. Und immer bleibt der eine Leitgedanke: Hoffnung als Prinzip – die Kraft, die trägt, wenn alles andere zusammenzubrechen droht.

Dieter Liebig wurde 1951 in Daubitz in der Oberlausitz geboren. In den 1980er wirkte er als Pfarrer der Kirchengemeinde Deutsch-Ossig, die teilweise dem Braunkohletagebau zum Opfer fiel. Später engagierte er sich als Kommunalpolitiker und Geschäftsführer der Jakob-Böhme-Gesellschaft. Sein umfangreiches schriftstellerisches Werk umfasst Sachbücher zur Geschichte des Braunkohletagebaus, Stücke, Romane und lyrische Texte.

MEDU Verlag | 14,95 Euro
196 Seiten | ISBN: 978-3-96352-151-5