Burkhard Glaetzner: fernnähe

In „fernnähe" bestimmt die Bildsprache, ein Ergebnis aus verknüpften, verknoteten, geworfenen, gehäuften und verschlungenen Bändern, das Geschehen. Die entstandenen Figuren wurden fotografiert und anschließend aufgelöst. So entsteht der Eindruck des Vergänglichen, des Festhaltens des Zufälligen. Dichtetexte und Aphorismen bestreichen ein weites Feld. Dichtetexte, eine Wortschöpfung des Autors, verbinden in sich die Gebiete der Lyrik sowie von freien Texten.

Burkhard Glaetzner *1943 in Posen (heute Poznań) · verbrachte seine Kindheit in Falkenhain und Leipzig - studierte an der Hochschule für Musik Berlin im Fach Oboe - war 1966–1982 Solo-Oboist am Rundfunk Sinfonieorchester Leipzig ·- war ab 1969 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik – Mendelssohn-Akademie Leipzig - war 1987–2003 Künstlerischer Leiter des Kammerorchesters "Neues Bachisches Collegium Musicum" am Leipziger Gewandhaus - war 1990 Mitgründer des Forums zeitgenössischer Musik - ist seit 2005 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste - lebt in Leipzig

MMKoehn | 25 Euro
268 Seiten | ISBN: 978-3-910640-18-4